Banner-Anzeigen sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings. Die richtige Größe zu wählen kann den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer vergeigten Kampagne ausmachen.
Dieser Leitfaden zeigt dir die erlaubten Abmessungen für das Google Display Network und den wichtigsten Social Media Plattformen, damit sofort die optimalen Werbemittel erstellt werden können.
Die wichtigsten Anzeigenformate auf einen Blick
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Formate und erlaubten Werbebanner-Abmessungen für Google, Meta (Facebook und Instagram), TikTok, X (Twitter), LinkedIn, YouTube und Snapchat an. Hinweis: Noch detailliertere Spezifikationen sind in den jeweiligen Abschnitten aufgeführt.
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| Plattform | Format | Abmessungen |
|---|---|---|
| Google Display | Medium Rectangle | 300 × 250 px |
| Leaderboard | 728 × 90 px | |
| Large Rectangle | 336 × 280 px | |
| Half-Page Ad | 300 × 600 px | |
| Wide Skyscraper | 160 × 600 px | |
| Mobile Banner | 300 × 50 px | |
| Mobile Leaderboard | 320 × 50 px | |
| Banner | 468 × 60 px | |
| Billboard | 970 × 250 px | |
| Meta (FB/IG) | Feed-Bild | 1080 × 1080 px |
| Stories/Reels | 1080 × 1920 px | |
| Feed/Story-Video | 864 × 1080 px | |
| Reels-Video | 1080 × 1920 px | |
| Karussell 9:16 | 500 × 888 px (min.) | |
| TikTok | In-Feed/TopView | mind. 540 × 960 px |
| Brand Takeover | empf. 720 × 1280 px | |
| Collection Ads | bis 1280 × 720 px | |
| X (Twitter) | Promoted Images | 1200 × 1200 px |
| Promoted Videos | 1280 × 720 px | |
| Header-Bild | 1500 × 500 px | |
| Einzelbild Horizontal | 1200 × 628 px | |
| Einzelbild Quadrat | 1200 × 1200 px | |
| Einzelbild Vertikal | 628 × 1200 px | |
| Karussell | 1080 × 1080 px | |
| Video | 1920 × 1080 px | |
| Text Ads | 100 × 100 px | |
| Message Ads | 300 × 250 px | |
| YouTube | Video-Ads | 1920 × 1080 px |
| Display (Desktop) | 300 × 250 px | |
| Snapchat | Alle Formate | 1080 × 1920 px |
Google Display Network Anzeigenformate
Das Google Display Network unterstützt verschiedene Banner-Formate, die sich an den IAB-Standards orientieren. Responsive Display-Anzeigen passen sich automatisch an verfügbare Werbeplätze an.
- Medium Rectangle (300×250 Pixel): Das Medium Rectangle, auch MPU oder Med Rec genannt, ist eines der beliebtesten Formate. Es funktioniert sowohl für Desktop- als auch für Mobile-Werbung und bietet ausreichend Platz für Markenbotschaften.
- Leaderboard (728×90 Pixel): Das Leaderboard-Format erscheint normalerweise am oberen Rand einer Webseite und ist damit eines der ersten Dinge, die Nutzer sehen. Diese Position macht es sehr sichtbar und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Klicks.
- Large Rectangle (336×280 Pixel): Das Large Rectangle war früher ein beliebtes Format, wird aber von vielen Werbenetzwerken nicht mehr häufig verwendet. Es erschien seitlich neben dem Content.
- Half-Page Ad (300×600 Pixel): Das Half-Page Ad ist ein hochformatiges Banner mit großer Sichtbarkeit. Es bietet viel Platz für kreative Inhalte und ist besonders bei Premium-Websites beliebt.
- Wide Skyscraper (160×600 Pixel): Der Wide Skyscraper ist ein vertikales Format, das seitlich auf Webseiten platziert wird und durch seine Höhe besonders auffällt.
- Mobile Banner (300×50 Pixel): Mobile Banner sind speziell für mobile Geräte konzipiert. Sie erscheinen normalerweise am oberen oder unteren Rand des Bildschirms und sind kostengünstig, bieten aber weniger Platz für Inhalte.
- Mobile Leaderboard (320×50 Pixel): Eine erweiterte Version des Mobile Banners, die die zusätzliche Bildschirmbreite moderner Smartphones nutzt.
- Banner (468×60 Pixel): Das klassische Banner-Format, das noch auf vielen Websites verwendet wird, obwohl es inzwischen als veraltet gilt.
- Billboard (970×250 Pixel): Ein großformatiges Banner für maximale Aufmerksamkeit, ideal für Branding-Kampagnen und Premium-Platzierungen.
Technische Anforderungen für Google Display:
- Maximale Dateigröße: 150KB
- Unterstützte Formate: JPEG, PNG, GIF, HTML5 (empfohlen), SVG
- Flash/SWF wird nicht mehr unterstützt
Responsive Display-Anzeigen
Google empfiehlt responsive Display-Anzeigen, die sich automatisch an verschiedene Anzeigenplätze anpassen:
Erforderliche Assets:
- Querformat-Bilder: 1200 × 628 Pixel (1,91:1)
- Quadratische Bilder: 600 × 600 Pixel (1:1)
- Optional: Hochformat-Bilder: 960 × 1200 Pixel (4:5)
Social Media Werbebanner
Die Anforderungen für Social Media-Anzeigen unterscheiden sich deutlich von denen für Display-Werbung. Jede Plattform hat eigene Standards entwickelt, die auf die Nutzererfahrung optimiert sind.
Meta: Facebook & Instagram
Welche Größe haben Facebook und Instagram Ads? Meta-Anzeigen dominieren mit über 3 Milliarden aktiven Nutzern das Social Media Marketing. Beide Plattformen verwenden identische Anzeigenformate, was die Kampagnenerstellung erheblich vereinfacht.
Feed-Bilder:
- Seitenverhältnis: 1:1
- Auflösung: 1080 × 1080 Pixel
Stories und Reels (Bilder):
- Seitenverhältnis: 9:16
- Auflösung: 1080 × 1920 Pixel
Feed- und Story-Videos:
- Seitenverhältnis: 4:5
- Auflösung: 864 × 1080 Pixel
Reels-Videos:
- Seitenverhältnis: 9:16
- Auflösung: 1080 × 1920 Pixel
Karussell-Anzeigen:
- Feed: 1080 × 1080 Pixel (1:1) oder 1080 × 1350 Pixel (4:5)
- Stories: 1080 × 1920 Pixel (9:16)
- Mindestauflösung 9:16: 500 × 888 Pixel
- Empfohlene Auflösung 9:16: 1080 × 1920 Pixel
- Anzahl Karten: 2-10 (Feed), 2-3 (Stories)
- Toleranz Seitenverhältnis: 3% (Facebook), 1% (Instagram)
Meta technische Anforderungen:
- Unterstützte Bildformate: JPG, PNG
- Maximale Dateigröße Bilder: 30 MB
- Unterstützte Videoformate: MP4, MOV
- Maximale Videolänge: 241 Minuten (empfohlen: 15 Sekunden)
- Minimale Videolänge: 1 Sekunde
- Maximale Videodateigröße: 4 GB
Textlimits für Karussell-Anzeigen:
- Text: 125 Zeichen
- Überschrift: 40 Zeichen (Facebook), unbegrenzt (Instagram)
- Link-Beschreibung: 25 Zeichen (nur Facebook)
- Hashtags Instagram: bis zu 30
TikTok Ads
TikTok Anzeigen-Abmessungen: Welche Größen sind optimal? TikTok setzt vollständig auf vertikale Videos und erreicht über 1 Milliarde monatliche Nutzer. Die Plattform bevorzugt authentische, mobile-first Inhalte.
In-Feed Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 9:16 (empfohlen), 1:1, 16:9
- Auflösung: mindestens 540 × 960 Pixel, empfohlen 720 × 1280 Pixel
TopView Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 9:16, 1:1, 16:9
- Auflösung: mindestens 540 × 960 Pixel, empfohlen 720 × 1280 Pixel
Brand Takeover Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 9:16
- Auflösung: empfohlen 720 × 1280 Pixel
Collection Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 1:1, 9:16, 16:9
- Auflösung: bis zu 1280 × 720 Pixel je nach Format
TikTok technische Anforderungen:
- Unterstützte Dateiformate: MP4, MOV, MPEG, 3GP, AVI
- Maximale Dateigröße: 500 MB
- Videolänge: 5-60 Sekunden
- Bitrate: ≥516 kbps (In-Feed), ≥2.500 kbps (TopView)
X (Twitter)
Welche Abmessungen haben X (Twitter) Anzeigen? X fokussiert sich weiterhin auf Text-basierte Inhalte mit visueller Unterstützung. Die Plattform eignet sich besonders für News, Updates und Community-Building.
Promoted Images:
- Seitenverhältnis: 1:1 oder 1,91:1
- Auflösung: 1200 × 1200 oder 1200 × 628 Pixel
Promoted Videos:
- Seitenverhältnis: 16:9 (empfohlen), 1:1, 1,91:1
- Auflösung: 1280 × 720 Pixel (Standard HD)
Karussell-Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 1:1 oder 1,91:1
Header-Bild:
- Auflösung: 1500 × 500 Pixel
X technische Anforderungen:
- Unterstützte Bildformate: PNG, JPEG, GIF
- Maximale Dateigröße Bilder: 5 MB (mobil), 15 MB (Web)
- Unterstützte Videoformate: MP4, MOV
- Maximale Videolänge: 2 Minuten 20 Sekunden
LinkedIn Werbeformate
LinkedIn Anzeigenformate für B2B-Marketing: LinkedIn ist die führende Plattform für Business-to-Business Marketing mit über 900 Millionen Professionals. Die Anzeigenformate sind speziell für berufliche Inhalte optimiert.
Einzelbild-Anzeigen (Single Image Ads):
- Horizontal: 1200 × 628 Pixel (1,91:1) – für Desktop und Mobile
- Quadrat: 1200 × 1200 Pixel (1:1) – empfohlen für beste geräteübergreifende Darstellung
- Vertikal: 628 × 1200 Pixel (1:1,91) – nur Mobile, beste CTR-Performance
- Minimum: 640 × 360 Pixel (horizontal), 360 × 360 Pixel (quadrat), 360 × 640 Pixel (vertikal)
- Maximum: 7680 × 4320 Pixel (horizontal), 4320 × 4320 Pixel (quadrat), 2430 × 4320 Pixel (vertikal)
Karussell-Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 1:1 (nur quadratisch)
- Auflösung: 1080 × 1080 Pixel (empfohlen)
- Maximum: 4320 × 4320 Pixel
- Anzahl Karten: 2-10
- Nur statische Bilder, keine Videos
Video-Anzeigen:
- Horizontal (16:9): 1920 × 1080 Pixel (max), 640 × 360 Pixel (min)
- Quadrat (1:1): 1920 × 1920 Pixel (max), 360 × 360 Pixel (min)
- Vertikal (9:16): 1080 × 1920 Pixel (max), 360 × 640 Pixel (min)
- Vertikal (4:5): 1536 × 1920 Pixel (max), 360 × 450 Pixel (min)
- Aspekt-Ratio-Toleranz: 5%
Text Ads:
- Logo-Bild: 100 × 100 Pixel (quadratisch)
- Dateiformate: JPG, PNG, GIF (nicht animiert)
- Maximale Dateigröße: 2 MB
- Erscheinung: Rechte Spalte oder oben auf der Seite
Message Ads (Sponsored Messaging):
- Banner-Bild: 300 × 250 Pixel
- Dateiformate: JPG, PNG, GIF (nicht animiert)
- Erscheint direkt in der Inbox
- Muss von einem Teammitglied gesendet werden
Document Ads:
- Gleiche Spezifikationen wie Single Image Ads
- PDF-Dokumente werden direkt im Feed angezeigt
- Ermöglicht Download ohne LinkedIn zu verlassen
Event Ads:
- Gleiche Spezifikationen wie Single Image Ads
- Spezielle CTAs für Event-Registrierung
Lead Gen Forms:
- Können mit allen Anzeigenformaten kombiniert werden
- Automatisch ausgefüllte Formulare mit LinkedIn-Profildaten
- Empfohlen: 3-4 Formularfelder
LinkedIn technische Anforderungen:
- Bildformate: PNG, JPEG, GIF (nicht animiert)
- Maximale Dateigröße Bilder: 5 MB
- Videoformate: MP4 (empfohlen)
- Videolänge: 3 Sekunden – 30 Minuten (empfohlen: unter 15 Sekunden)
- Video-Dateigröße: 75 KB – 200 MB
- Video-Thumbnail: JPG oder PNG, max. 2 MB
Textlimits für LinkedIn-Anzeigen:
- Überschrift: 70 Zeichen (max. 200)
- Einleitungstext: 150 Zeichen empfohlen (max. 600)
- Beschreibung (LAN only): 70 Zeichen
- CTA: 10 vordefinierte Optionen
- Message Ads: max. 1.500 Zeichen
YouTube Anzeigen-Spezifikationen
YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und bietet verschiedene Video-Anzeigenformate. Die Plattform kombiniert Display- und Video-Werbung für maximale Reichweite.
Video-Anzeigen:
- Seitenverhältnis: 16:9 (empfohlen), 1:1, 4:3
- Auflösung: 1920 × 1080 (empfohlen)
- Minimale Auflösung: 426 × 240
Display-Anzeigen (Desktop):
- Abmessungen: 300 × 250 Pixel
YouTube technische Anforderungen:
- Unterstützte Videoformate: MP4, MOV, MPEG, AVI, WMV, FLV
- Maximale Dateigröße: 128 GB oder 12 Stunden Videolänge
- Empfohlene Videolänge für Ads: 15-30 Sekunden
Snapchat Anzeigen-Größen
Das vertikale Format: Snapchat konzentriert sich ausschließlich auf mobile Nutzer mit einem durchschnittlichen Alter von 13-34 Jahren. Alle Anzeigenformate nutzen das Vollbild-Erlebnis.
Alle Anzeigenformate:
- Seitenverhältnis: 9:16
- Auflösung: 1080 × 1920 Pixel
Snapchat technische Anforderungen:
- Unterstützte Bildformate: PNG, JPEG
- Maximale Dateigröße Bilder: 5 MB
- Unterstützte Videoformate: MP4, MOV
- Maximale Videolänge: 3 Minuten
- Minimale Videolänge: 3 Sekunden
Faktoren bei der Auswahl der Bannergröße
Eine erfolgreiche Werbekampagne beginnt mit der richtigen Vorbereitung und einer gründlichen Zielgruppenanalyse. Mithilfe eines Keyword-Research-Tools können gezielt die Suchbegriffe ermittelt werden, die auch tatsächlich von potenziellen Kunden verwendet werden. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für eine gezielte Ansprache und optimierte Werbebotschaften.
- Zielgruppe: Die Zielgruppe sollte eine wichtige Rolle bei der Größenauswahl spielen. Jüngere Zielgruppen bevorzugen möglicherweise kleinere, weniger aufdringliche Banner, während ältere Zielgruppen größere, gut sichtbare Anzeigen bevorzugen.
- Banner-Platzierung: Wo eine Anzeige erscheint, hat direkten Einfluss auf den Erfolg. Die Platzierung beeinflusst Sichtbarkeit, Klickraten und die Gesamteffektivität einer Kampagne.
- Budget: Das Werbebudget bestimmt, welche Plattformen und Platzierungen finanzierbar sind. Beliebte Plattformen und stark frequentierte Websites haben normalerweise höhere Werbekosten.
- Botschaft: Die Werbebotschaft sollte prägnant sein und gut in den gewählten Platz passen. Bei viel Text oder detaillierten Bildern wird ein größeres Format benötigt.
Standard-Bannergrößen & Formate
Standard-Bannergrößen werden durch ihre Höhe und Breite (in Pixeln) auf einer Webseite definiert. Sie bestimmen die Form, wie groß oder klein die Anzeige erscheint, und wie sie zwischen andere Elemente auf einer Seite passt.
Warum Standard-Größen wichtig sind
Die Verwendung von Standard-Größen bietet mehrere Vorteile:
- Kompatibilität: Standard-Größen werden von den meisten Werbenetzwerken unterstützt
- Inventar: Mehr verfügbare Werbeplätze auf verschiedenen Websites
- Kosteneffizienz: Einmalige Erstellung für multiple Platzierungen
- Performance: Bewährte Formate mit vergleichbaren Benchmarks aus derselben Branche
Geschichte der Banner-Standards
Banner-Anzeigen existieren seit den 1990er Jahren, als das erste Werbebanner mit 468×60 Pixeln online ging. Das Interactive Advertising Bureau (IAB) entwickelte standardisierte Formate, um Werbetreibenden und Publishers eine einheitliche Grundlage zu bieten.
IAB Universal Ad Package
Das IAB definiert die wichtigsten Banner-Formate im „Universal Ad Package“:
Desktop-Formate
- Medium Rectangle (300×250): Das vielseitigste Format mit höchster Inventory-Verfügbarkeit
- Leaderboard (728×90): Premium-Platzierung oberhalb des Contents („Above the Fold“)
- Wide Skyscraper (160×600): Vertikales Format für seitliche Platzierung
- Large Rectangle (336×280): Erweiterte Version des Medium Rectangle
Mobile-optimierte Formate
- Mobile Banner (320×50): Standard für mobile Werbung
- Mobile Leaderboard (320×100): Erweiterte mobile Version
Above the Fold vs. Below the Fold
Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sichtbar ist. Banner in diesem Bereich:
- Erzielen 73% höhere Klickraten
- Kosten 25-40% mehr als Below-the-Fold-Platzierungen
- Haben bessere Markenwahrnehmung (Brand Awareness)
Below the Fold Platzierungen sind kostengünstiger, erfordern aber kreativere Gestaltung für Aufmerksamkeit.
Responsive vs. Fixed Banner
Fixed Banner:
- Statische Abmessungen
- Konsistente Darstellung
- Einfache Gestaltung und Kontrolle
Responsive Banner:
- Passen sich automatisch an verfügbaren Platz an
- Bessere mobile Kompatibilität
- Komplexere Erstellung, aber größere Reichweite
Performance-Unterschiede nach Format
Durchschnittliche Klickraten (CTR) nach Bannergröße:
- Medium Rectangle (300×250): 0,05-0,07%
- Leaderboard (728×90): 0,04-0,06%
- Wide Skyscraper (160×600): 0,03-0,05%
- Mobile Banner (320×50): 0,08-0,12%
Faktoren welche die Performance beeinflussen:
- Größe: Größere Banner erhalten mehr Aufmerksamkeit
- Platzierung: Above-the-Fold vs. Below-the-Fold
- Zielgruppe: B2B- vs. B2C-Unterschiede
- Branche: Gesundheit, Finanzen, E-Commerce performen unterschiedlich
- Gerätetyp: Mobile vs. Desktop Nutzerverhalten
Kosten und Reichweite
CPM (Cost per Mille) Unterschiede:
- Premium-Formate (Leaderboard, Billboard): 6-23€ CPM
- Standard-Formate (Medium Rectangle): 3-11€ CPM
- Mobile-Formate:2,50-7,50€ CPM
- Programmatische Buchung: 1-5,50€ CPM
Inventory-Verfügbarkeit:
- Medium Rectangle: 90%+ aller Websites
- Leaderboard: 70-80% der Websites
- Mobile Banner: 95%+ mobiler Websites
- Spezialisierte Formate: 20-40% Verfügbarkeit
Die Kenntnis der verfügbaren Optionen ist wichtig, um sich vorstellen zu können, wie die Anzeige aussehen wird, welche Kosten entstehen und wie leicht sie von Nutzern gesehen werden kann.
Mobile vs. Desktop Überlegungen
Mobile Optimierung
- Kleinere Bildschirme erfordern klarere, einfachere Designs
- Touch-Interaktionen statt Maus-Hover-Effekte
- Schnellere Ladezeiten sind kritisch
- Vertikale Formate funktionieren oft besser
Desktop-Spezifikationen
- Mehr Platz für detaillierte Informationen
- Hover-Effekte und Interaktionen möglich
- Horizontale Formate wie Leaderboard sehr effektiv
- Rich Media und Animationen besser unterstützt
Technische Spezifikationen
Dateiformate
- JPEG: Beste Komprimierung für Fotos
- PNG: Unterstützt Transparenz, ideal für Logos
- HTML5: Moderne und etablierte Alternative zu Flash, interaktive Elemente
- SVG: Skalierbare Vektorgrafiken für scharfe Darstellung
Dateigröße
- Google Display: Maximal 150KB
- Facebook: Bis zu 30MB für Bilder
- Allgemeine Regel: So klein wie möglich für schnelle Ladezeiten
Auflösung
- Mindestens 72 DPI für Webdisplay
- Höhere Auflösungen für Retina-Displays empfohlen
- Konsistente Bildqualität über alle Geräte
Häufige Fehler vermeiden
Selbst mit den korrekten Abmessungen können Banner-Anzeigen durch vermeidbare Fehler ihre Wirkung verfehlen. Diese häufigsten Probleme kosten Performance und Budget.
Design-Fehler
Schlechtes visuelles Design reduziert die Klickrate erheblich und verschwendet Werbebudget. Diese Gestaltungsfehler kommen besonders häufig vor:
- Zu viel Text in kleinen Formaten
- Schlechte Lesbarkeit bei kleinen Schriftgrößen
- Überladene Designs mit zu vielen Elementen
- Inkonsistente Markenführung
Technische Fehler
- Dateien, die zu groß sind und langsam laden
- Falsche Seitenverhältnisse für die Zielplattform
- Nicht-responsive Designs
- Veraltete Dateiformate
Strategische Fehler
- Keine Tests verschiedener Größen
- Ignorieren der mobilen Nutzer
- Falsche Zielgruppen-Ansprache
- Fehlende Performance-Analyse
Fazit
Die Wahl der richtigen Werbemittel ist entscheidend für den Erfolg digitaler Werbekampagnen. Standard-Formate wie das Medium Rectangle (300×250) bieten die beste Kompatibilität über verschiedene Plattformen hinweg, während mobile Formate zunehmend wichtiger werden. Verschiedene Größen für die jeweilige Zielgruppe und Plattformen sollten stets getestet werden, um herauszufinden, was am besten funktioniert. Beispiele für gelungene Werbekampagnen die mit KI erstellt wurden, findest du hier.
Die wichtigsten Punkte:
- Mobile-optimierte Formate werden immer wichtiger – vertikale Formate (9:16) dominieren auf Social Media
- Plattform-spezifische Anpassung ist notwendig – eine universelle Lösung gibt es nicht
- Responsive Display-Anzeigen von Google sparen Zeit und maximieren Reichweite
- Technische Anforderungen beachten – Dateigröße, Formate und Auflösung sind entscheidend
Es empfiehlt sich verschiedene Anzeigenformate für die jeweilige Zielgruppe und Plattformen testen, um herauszufinden, was am besten funktioniert um ein besseres ROI zu erhalten und die Conversion Rate zu verbessern. Dabei sollten stets die aktuellen Spezifikationen der Plattformen im Blick behalten, da sich diese regelmäßig ändern.